Carl Brendgen
Erscheinungsbild
Carl Brendgen
Geburtstag
Geburtsort
Kierdorf
Todesort
Kierdorf
Beruf
Carl Brendgen gilt als Pionier der rheinischen Braunkohle und war in seiner Heimatgemeinde Kierdorf Gemeinderat, Bürgermeister und Schulvorstand. Nach ihm wurde der in Kierdorf gelegene Carl-Brendgen-Weg benannt.

Brendgen schuf in Zieselsmaar 1891 eine Brikettfabrik. Diese verarbeitete die Braunkohle aus der Grube Hubertus, welche Brendgen gepachtet hatte. Er baute um 1900 sein Wohnhaus im Jugendstil, die nach seiner Frau genannte Villa Louise. Dieses Haus diente später (2002) der Rheinbraun als Forsthaus.[1]
Presse[Bearbeiten]
- 17.12.1892: Kerpen. In das Handels-(Firmen-)Register des hiesigen Königlichen Amtsgerichts ist unterm heutigen Tage unter Nummer 11 eingetragen worden:
- Bezeichnung des Firmeninhabers: Carl Brendgen, Grubenpächter und Fabrikbesitzer zu Zisselsmaar, Bürgermeisterei Liblar.
- Ort der Niederlassung: Horrem.
- Bezeichnung der Firma: C. Brendgen.
- Eingetragen zufolge Verfügung vom 12. Dezember 1892
- Kerpen, den 12. Dezember 1892.
- Schwippert
- Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts[2]
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Literatur
- Bert Rombach: Carl Brendgen - Der Begründer der Braunkohlenindustrie in Kierdorf. In: Jahrbuch der Stadt Erftstadt 2007, S. 127 (Hrsg. Stadt Erftstadt)
- Bert Rombach: Carl Brendgen als "Fabrikherr" (Fortsetzung aus Jahrbuch 2007). In: Jahrbuch der Stadt Erftstadt 2008, S. 77 (Hrsg. Stadt Erftstadt)
- Bert Rombach: Kierdorf - Die Wiege des rheinischen Braunkohlenbergbaus. Hrsg. Geschichtskreis Kierdorf, 2008
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Cornelius Bormann: Kierdorf – der Ort mit der Kirche, Jahrbuch der Stadt Erftstadt 2001, S.7–9
- ↑ Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, 17.12.1892, S.19